Praxis Dr. Med. Albert und Dr. Med. Keil



Sportmedizinische Beratung und Behandlung

Der Sport hat in unserer modernen von zunehmender Freizeit geprägten Gesellschaft eine immer größere Bedeutung. Sport ist ein wesentl. Faktor sowohl für Körper und Geist des Einzelnen als auch für Gesundheitswesen, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

Neben dem Hochleistungssport und dem Sport treiben zur individuellen Sebstbestätigung oder aus Spaß an der körperlichen Bewegung wird Sport heute von der Medizin zielgerichtet zur Vorbeugung von Krankheiten, als Sporttherapie, nach Unfällen und Operationen sowie im Rahmen der Rehabilitation nach zahlreichen Erkrankungen eingesetzt.

Sportverletzungen - Fehlbelastungsfolgen

Für den Sport gilt, daß alle Verletzungen, die akut während des Sporttreibens auftreten, als Sportverletzungen zu bezeichnen sind (z.B. Außenbandruptur am Sprunggelenk, Muskelfaserriss). Die Grenze der sportlichen Leistungsfähigkeit wird in vielen Sportarten durch die Belastbarkeit des Binde- und Stützgewebes bestimmt. Die wesentliche Ursache von Fehlbeanspruchungen besteht in dem Mißverhältnis zwischen der individuell möglichen Belastbarkeit des Binde- und Stützgewebes und der tatsächlich aufgetretenen Belastung durch die jeweilige Sportart. Diese Fehlbelastungen machen sich als chronisch einwirkende Mikrotraumen auf den Bewegungsapparat bemerkbar. Der Sportler nimmt sie zunächst als Schmerzen im Bereich der Muskel-, Sehnenansätze oder Gelenke war. Wobei die Funktionsbehinderung dabei häufig reversibel ist. Werden die Fehlbelastungen nicht behoben, so kann es zu irreversiblen Struktur- und Funktionsstörungen dem sog. Sport- oder Überlastungsschaden kommen.

In den einzelnen Disziplinen findet man ganz typische Verletzungslokalisationen. Der Sportmediziner muß außer der Diagnostik und Therapie der Verletzungen auch die sportartspezifischen Fehlbelastungsfolgen, die sich meist aus den Bewegungsabläufen und den Belastungsverhältnissen in den einzelnen Disziplinen ergeben, beachten. Der Sportler hat mit Abstand die meisten Probleme am Haltungs- und Bewegungsapparat. Es ist daher für den Orthopäden und Sportmediziner eine wichtige Aufgabe neben der Therapie und Rehabilitation, vor allem auch vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Diese ergeben sich schon vielfach aus einer Analyse der Ursachen der Verletzungen.

Diagnostik

Klinische Untersuchung

Die klinische Untersuchung stellt nach wie vor die entscheidende Grundlage jeder Diagnostik und med. Therapie dar. Die Interpretation und Wertung der erhobenen Befunde setzt sportmedizinische Erfahrung voraus. Die sportmedizinische Untersuchung beinhaltet Inspektion, Palpation, Beweglichkeitsprüfung sowie spezielle Tests (z.B. Stabilitätsprüfung), ggf. auch eine neurologische Untersuchung. Hieraus ergibt sich ggf. die Notwendigkeit weiterführender diagnostischer Verfahren:

  Röntgen (z.B. Ausschluß Fraktur, knöcherner Bandausriß)
  Ultraschall (z.B. Flüssigkeitsansammlungen, Blutergüsse, Weichteilverletzungen, Sehnen- und Muskelrisse)
  CT (Knochenverletzungen)
  MRT (Magnetresonanztomographie = Kernspintomographie) (Weichteilverletzungen, i.a.- Verletzungen z.B. Knorpel- oder Bandläsionen, Durchblutungsstörungen)
  Szintigraphie (Stoffwechselstörung und Durchblutungsstörungen, Ermüdungsbrüche)
Labortests (Entzündungsparameter, Stoffwechselstörungen, Hormonstörungen)

Therapie und Prophylaxe

Im Rahmen einer sportmedizinischen Betreuung können folgende Behandlungsverfahren bzw. vorbeugende Maßnahmen zur Anwendung kommen:

  Sportartspezifische Beratung
  Sporttraumatologische Probleme verschiedener Altersstufen
  Funktionelle Verbände, Bandagen, Orthesen, Einlagen
  Physikalische Therapie, Krankengymnastik, Krafttraining
  Medikamente, Injektionen
  Akupunktur, Moxibustion. Schröpfen
  Magnetfeldtherapie
  Stosswellentherapie
  Sportschuhberatung
  Ernährungsberatung
  Sport und Endoprothese
Operative Eingriffe: Beratung, Planung und Auswahl geeigneter Operateure je nach Verletzung

 

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