Praxis Dr. Med. Albert und Dr. Med. Keil



Hilfsmittelversorgung

Viele orthopädische Erkrankungen können nicht vollständig ausgeheilt werden. Um die Funktion des erkrankten Körperteils zu verbessern oder Schmerzen zu lindern ist dazu oft die Verwendung eines Hilfsmittels angebracht.

Typische Hilfsmittel, die durch Orthopäden dem Patienten vorgeschlagen und ggf. verordnet werden, sind Prothesen/ Gliedmaßenersatz bei Amputationen, Schienen zur Gelenkstabilisierung, z.B. bei Kreuzbandinstabilität am Knie, Rückenstütz- oder Rückenkorrekturmieder bei Skoliosen (WS-Verkrümmungen im Wachstumsalter) und Wirbelkörperverletzungen oder Osteoporose.
Auch Bandagen bei Überlastung von Sehnen und Gelenken kommen oft am Handgelenk, Ellenbogengelenk oder Sprunggelenk zum Einsatz.

Eine häufige Zivilisationskrankheit, die durch genetische Faktoren und Übergewicht verschlechtert wird, ist die Abflachung des Fußgewölbes. Hier können stützende oder korrigierende Einlagen Folgeschäden und Operationen verhindern. Druckstellen an den Füßen können durch Hohllegung entlastet werden. Bei schweren Fußverformungen werden orthopädische Maßschuhe verordnet und - wie alle größeren Hilfsmittel - in Zusammenarbeit zwischen Orthopäden und Orthopädiemechaniker im Sanitätshaus gefertigt.

Andere Hilfsmittel wie Halswirbelstützen oder Schulterbandagen werden meist nach Unfällen oder Operationen benötigt. Auch Unterarmgehstützen und Handgehstöcke, Keilkissen, ergonomische Bürostühle oder PKW-Sitze u.v.a. mehr werden im Rahmen der orthopädischen Sprechstunde angesprochen und können teilweise zu Lasten der Krankenkasse verordnet werden.

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