Praxis Dr. Med. Albert und Dr. Med. Keil



Allgemeines zu Akupunktur

Die Akupunktur ist eine der ältesten und weit verbreitetsten Behandlungsverfahren der Menschheit. Gemeinsam mit der chinesischen Arzneikräutertherapie und der chinesischen Diätetik gehört sie zu den tragenden Säulen der traditionellen chinesischen Medizin. Ihre Anfänge reichen bis ungefähr 2000 Jahre vor Christus zurück.

Bei einer Akupunkturbehandlung werden feine Akupunktur-Einmalnadeln an speziell ausgewählten Akupunkturpunkten gesetzt. Diese Punkte (insgesamt über 361) liegen auf Energiebahnen, den sog. Meridianen. Dort verläuft nach chinesischer Vorstellung die Lebensenergie "Qi". Sie zirkuliert im gesamten Körper. Krankheit wird als eine Unterbrechung bzw. Blockierung dieses Qi-Flusses verstanden. Das Ziel jeder Therapie ist nun die Wiederherstellung eines harmonischen Energieflusses.

Jeder Mensch verfügt über ein individuelles energetisches Muster. Eine spezielle Diagnostik unter Zuhilfenahme einer speziellen Anamnese nach den Gesichtspunkten der traditionellen chinesischen Medizin erfaßt dieses Muster sowie die evtl. vorliegenen Störungen. Dabei erfolgt die Analyse auf der Basis der Zuordnungskriterien Yin und Yang sowie nach speziellen chinesischen Syndrommustern. Oft werden die Akupunkturpunkte zusätzlich durch Bewegung in der Nadel stimuliert. Häufig werden bestimmte Akupunkturpunkte mit Moxibustion erwärmt oder durch Aufsetzen von Schröpfgläsern oder Elektrostimulation zusätzliche Reize im Bereich der Akupunkturpunkte gesetzt.

Akupunktur bietet vielen Ärzten und Patienten eine effektive Alternative oder Ergänzung zur westlichen Schulmedizin. Sie ist dazu kostengünstig, bei entsprechender Ausbildung des Akupunkteurs unproblematisch anzuwenden und nahezu neben-wirkungsfrei.


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