Praxis Dr. Med. Albert und Dr. Med. Keil



Häufig gestellte Fragen zur Akupunktur

1. Bei welchen Erkrankungen hilft Akupunktur?

2. Wie wirkt die Akupunktur?

3. Ist die Akupunktur schmerzhaft?

4. Hat die Akupunktur Nebenwirkungen?

 

Antworten

1. Bei welchen Erkrankungen hilft Akupunktur?

Besonders hilfreich ist die Akupunktur zur Therapie chronischer Erkrankungen die sich mit der westlichen Medizin nicht ausreichend bessern lassen. Welche Erkrankungen eignen sich besonders gut zur Akupunkturtherapie eignen, können Sie unserer Indikationsliste entnehmen.

Auch viele akute Erkrankungen sprechen schneller auf Akupunktur als auf Medikamente an (z.B. akute Schultersteife, akuter Schiefhals, akuter Hexenschuß und anderes).

Vor jeder Akupunkturtherapie sollte jedoch immer eine komplette klinische Untersuchung nach schulmedizinischen Gesichtspunkten unter Verwendung der erforderlichen diagnostischen Möglichkeiten erfolgen.


2. Wie wirkt die Akupunktur?

Aktuelle Forschungen zeigen, dass die Akupunktur über die Stimulation von Wachstumsfaktoren wirkt. Dies sind körpereigene Hormone, die die Regeneration von Gewebe in Gang setzen. Wachstumshormone, die durch die Akupunktur stimuliert werden, fördern z.B. die Nervenregeneration, die Regeneration von Zellen, der Sehnen und Knochenhaut, des Bindegewebes und der Gelenke. Durch die Wachstumsfaktoren erklärt sich die langfristige, häufig auch zur Ausheilung führende Wirkung der Akupunktur, gerade bei chron. Erkrankungen. Die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung der Akupunktur wird wohl über Endorphine, Serotonin und Cortisol vermittelt.

3. Ist die Akupunktur schmerzhaft?

Nein, wenn hochwertige Einmalnadeln verwendet werden merkt man den Einstich kaum, außerdem ist die Erfahrung des Arztes für ein schmerzarmes Nadeln wichtig.

4. Hat die Akupunktur Nebenwirkungen?

Nach der aktuellen Datenlage erweist sich die Akupunktur bei sachgemäßer Anwendung als praktisch nebenwirkungsfrei. Als sog. erwünschte Nebenwirkungen kann es zu folgenden Erscheinungen kommen: leichtes örtliches Kribbeln, Wärme- oder Druckgefühl, Hautrötung aufgrund vermehrter Durchblutung. Im Anschluß an die Akupunkturbehandlung kann ein vermehrtes Schlafbedürfnis auftreten, da die körpereigenen Selbstheilungsmechanismen angesprochen sind.
Gelegentlich kann es zu kleinen Blutergüssen beim Durchstechen von kleinen Venen kommen, die sich jedoch rasch wieder zurückbilden.

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